Sie fragen sich, wie man Gehwegplatten im Garten verlegt? Dieser Prozess ist gar nicht kompliziert. Es genügt, einige wichtige Regeln zu beachten, um eine funktionale Konstruktion aus Gehwegplatten in Ihrem Garten zu schaffen. Wenn Sie sich für den gesamten Ablauf der Wegverlegung interessieren, lesen Sie unbedingt unseren Artikel.
Wie legt man einen Gartenweg an? Wir geben Tipps
Ein befestigter Weg auf dem Grundstück oder hinter dem Haus kann viele Funktionen erfüllen. Es lohnt sich daher zu wissen, wie man einen Gartenweg anlegt, damit dieser nicht nur ein optisches Highlight wird. Es genügt, in verschiedene Elemente oder Beleuchtungskörper zu investieren, damit sich der von Ihnen angelegte Weg optisch abhebt. Wofür eignen sich Gehwegplatten noch? Für die Anlage eines stabilen und zugleich witterungsbeständigen Weges. Dieser kann direkt zum Haus oder zu einem im Garten befindlichen Gartenhaus führen. Ein Gehweg wird zudem angelegt, um einzelne Bereiche eines solchen Raumes voneinander abzugrenzen. Gehwegplatten können Beete voneinander trennen oder als Orientierungspunkt dienen. Woraus sollte ein Gartenweg bestehen? Es gibt zwei Optionen: Betonplatten oder Keramikplatten. Wodurch zeichnet sich jede dieser Varianten aus?
- Betonplatten – ein daraus angelegter Weg ist stabil und langlebig; die Platten sind jedoch verhältnismäßig schwer, sodass das eigenständige Verlegen eines solchen Weges kaum möglich sein dürfte. Hierbei helfen Plattenheber, die die Firma Catchshift für ihre Kunden herstellt.
- Keramikplatten – eine deutlich ästhetischere Option für einen Gartenweg. Solche Elemente bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten; Sie können sich beispielsweise für Varianten entscheiden, die Holz oder Stein imitieren. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, beim Verlegen den Untergrund entsprechend abzusichern – andernfalls können sich die Platten unter Belastung oder bei ungünstigen Witterungsbedingungen verschieben.
Nun wissen wir, welches Material sich für einen Gartenweg eignet; es bleibt also die Frage, wie der eigentliche Weg angelegt wird.
Wie verlegt man einen Gartenweg? Legen wir los!
Unabhängig davon, für welches Material Sie sich entscheiden, sollten Sie einige Aspekte beachten. Wie legt man einen Gartenweg an? Entscheidend ist das Einhalten korrekter Abstände zwischen den Platten. Je größer die verlegten Platten sind, desto größer sollten auch die Abstände zwischen ihnen sein. Der Mindestabstand sollte 5 Millimeter betragen, kann jedoch auch deutlich größer ausfallen. Das hängt von den gewählten Platten sowie von den gestalterischen Vorstellungen des Kunden ab. Woran sollte man außerdem denken? Befindet sich der Weg nicht auf einem Betonuntergrund, ist es ebenso wichtig, die passende Fugenfüllung für den Zwischenraum zwischen den Platten zu wählen. Diese verhindert das Wachstum von Gras und Unkraut in den Fugen und erleichtert zugleich die tägliche Pflege des Weges. Haben Sie sich bereits entschieden, aus welchem Material Ihr Gartenweg bestehen soll, ist es höchste Zeit, mit der Umsetzung zu beginnen. Der erste Schritt besteht darin, den Wegverlauf festzulegen und die zuvor gekauften Platten probeweise auszulegen. Anschließend markieren Sie die Konturen jeder einzelnen Platte und entfernen diese wieder – an ihrer Stelle wird nacheinander eine etwa acht Zentimeter dicke Schicht Mutterboden eingebracht. Wichtig ist es, in der Vertiefung zusätzlich eine Kiesschicht als Stabilisator einzubringen. Auf den so vorbereiteten Untergrund werden die Platten verlegt – erwähnenswert ist außerdem, dass sie etwa 1 Zentimeter über die Oberfläche des Untergrunds hinausragen sollten. Die Stabilisierung der verlegten Platten erfolgt durch Klopfen mit einem Gummihammer. Wenn Sie die einzelnen Arbeitsschritte sorgfältig ausführen, können Sie schon bald einen ästhetischen und zugleich praktischen Gartenweg in Ihrem Garten genießen.